Geschichte der Kartoffel in Hirschhorn

„Anno 1586 wurde durch Franz Drake uns von Gott gegeben die Kartoffel für Reich und Arm. Mit Herz und Seel dankt für dich, vom Fürsten bis zum Bettler!“

So ist das Hirschhorner Kartoffeldenkmal im Museum zu besichtigen. In Hirschhorn wurde schon früh mit dem Kartoffelanbau begonnen (ab 1730), mit eigens dafür angelegten „Kartoffelstücker“. 

Der Anbau begann am „gemeinen Kartoffelberg“ (Michelberg), Stücke in der Weidenau, bei der Schneidmühle und am Brombacher Wasser folgten. Aus der Inschrift mag auch noch die Erfahrung der Hungersnöte Anfang des 19. Jahrhunderts oder in dessen 40er Jahren sprechen.

Die Altstadt in Höhe des Hirschhorner Kartoffelhaus mit Blickrichtung Pfarrkirche
Die Hirschhorner Altstadt mit
Blickrichtung Pfarrkirche
Die Altstadt in Höhe des Hirschhorner Kartoffelhaus mit Blickrichtung Marktplatz
Die Hirschhorner Altstadt mit
Blickrichtung Marktplatz

Immer wieder kommen auch Besucher aus den USA wegen diesem Kartoffeldenkmal ins Hirschhorner Museum, denn es ist in einem sehr verbreiteten amerikanischen Kochbuch erwähnt. Seine Beschreibung steht am Anfang zum Kapitel mit den Kartoffelrezepten.

„Anyone who has visited Hirschhorn, in the sweetly romantic Neckar Valley, and who has climbed the hill to the partly ruined castle that dominates the little village, will remember being confronted by a „Potato Monument“ dedicated piously „To God and Francis Drake, who brought to Europe for the everlasting benefit of the poor - the Potato“.

Das Hirschhorner Kartoffeldenkmal
Das Hirschhorner Kartoffeldenkmal (klicken zum Vergrößern)